Die Firma CMS aus Rheinmünster-Baden Airpark ist dieses Jahr hier auf dem Oldtimer Meeting zum ersten mal mit Mercedes Benz vertreten ? Die Erfolgsgeschichte vom CMS-Team ist fast schon Vergleichbar mit dem damaligen Wirtschaftswunder der ausgestellten Fahrzeuge.
Seit 2006 auf dem Baden Airpark ist CMS Europas größter Onlineshop für klassische US- Fahrzeuge, mit dem Focus auf die amerikanischen Mustangs.
Das 10 Mann Team von CMS bietet für die motorisierten Ponys alles was das Herz begehrt inklusiv Vollservice, Reparatur, Restauration und Fahrzeuge in allen Preisklassen! Zwischenzeitlich bekannt in Presse und Fernsehen wurde in nur drei Jahren, CMS zur Anlaufstelle Nr. 1 für alle Fans der amerikanischen Kultautos!
Dieser Erfolg und diese Kompetenz sind allerdings nicht vom Autohimmel gefallen sondern haben Familientradition! Die Inhaber von CMS sind sich ihrer Wurzeln bewusst und erweiterten ihren Oldtimerservice 2007, mit CMS Classic Mercedes Service. Die Marke mit dem Stern war der Ursprung der automobilen Leidenschaft der Firmengründer.
Während in USA die V8 blubberten war hier in Deutschland, ein Synonym für Qualität und Erfolg, die Fahrzeuge der Stuttgarter Autobauer! Mercedes Benz, mehr als nur Tradition, faszinieren bis Heute Oldtimerliebhaber auf der ganzen Welt!
CMS - Classic Mercedes Service betreut die Liebhaber dieser klassischen Automobile individuell und spezifisch mit der Zielsetzung die Originalität und damit den Werterhalt und Wertsteigerung der Fahrzeuge für die Kunden zu realisieren!
Das Angebot des renommierten Serviceunternehmens umfasst neben Reparatur, Restauration, Motoreninstandsetzung und kompletter Fahrzeugtechnik, auch ein Cabrio-Verdeckservice und bietet alles was das Interieur der automobilen Schmuckstücke in neuen Glanz erscheinen lässt. Die Leder-Pflege und Lederaufbereitung sind ebenfalls Schwerpunkte des CMS-Fachpersonals.
Die Erfahrungen und Kompetenzen des CMS-Teams umfasst unter anderen die formvollendeten Coupe- Roadster- und Cabriomodelle der 50er, 60er und 70er Jahre, sowie die edlen Limousinen der gleichen Generationen.
Des weiteren bietet die Firma Classic Mercedes Service einen Winterservice an, hierzu gehört sowohl die Vorbereitung und optimale Konservierung für den verdienten Winterschlaf in geeignetem Quartier, als auch die anschließende Frühjahrsfit-Inspektion für eine entspannte und sorgenfrei Oldtimer-Freude!
CMS Classic Mercedes Service Baden Airpark Victoria Boulevard D 107 77836 Rheinmünster Tel. +49 (0) 7229 1852160 Fax +49 (0) 7229 1852169
Letzte Woche haben die Jungs vom Classic Mustang Shop unserem Prachtstück von Achtzylinder den letzten Schliff verpasst. Außerdem widmete sich Sattler-Meister Rainer Kutterer dem Mustang-Gestühl. Und: zurück zu altem Glanz. Schicke Chromteile bringen den Ford wieder zum Funkeln.
Unser Pony wird frisch "gesattelt": unsere neu bezogenen Sitze kommen in den Mustang. Die Polsterung ist nun spürbar straffer ausgelegt, außerdem sind die Sessel besser ausgeformt ? das soll künftig auch im Fond mehr Seitenhalt liefern. Der Mustang bekommt auch eine neue Kapuze: Verdeck-Spezialist KHM in Esslingen schneiderte dem Mustang ein Sonnenland-Verdeck auf den Leib ? oder besser: "aufs Gestänge". Nach dem Anzeichnen muss der Verdeckrohling wieder runter, um die Spanngurte an die Spriegel zu tackern.
Sie halten die Spriegel in Position und schützen die Verdeckhaut vor der Gestängemechanik. Im Gestänge selbst sorgen Spannseile dafür, dass die Gummidichtungen auch bei hohem Tempo fest auf den Seitenscheiben aufliegen. Die "Kunst" bei der Anpassung liegt in der richtigen Spannung des Materials. Wenn es an der B-Säule befestigt wird, ist es schließlich auch faltenfrei.
Wie beim originalen Vinyl-Verdeck unseres Mustang bekommt auch die neue Stoff-Kapuze eine Heckscheibe aus Glas. Die Textil-Kapuze steht dem Wildpferd ausgesprochen gut. Zwei Tage dauerte die Anpassung, rund 20 Stunden an Sattlerarbeiten und 2.500 Euro stecken in der exklusiven Maßanfertigung.
Zurück in Rheinmünster: ein großer Moment naht. Heute soll der Achtzylinder zünden. Das Pony gibt Laut - und wie! Mit der Stroboskop-Lampe wird anhand der Skalierung auf der Riemenscheibe geprüft, ob es zur richtigen Zeit funkt - alles bestens. Die Leerlaufdrehzahl bestimmt auch, ob genügend Drehmoment zum Anfahren bereitsteht.
Dann kommt die Kohlenmonoxid-Sonde ins Endrohr. Über die CO-Schraube wird das Gemisch, auch zur besseren Kühlung, etwas fetter eingestellt. Endspurt an unserem "Schätzchen": Ricky kümmert sich um die Halteklammern für die so genannten "Rocker-Panels". Diese schicken Chromleisten an den Schwellern kosten 130 Euro das Paar und geben dem Pony den richtigen Schliff.
Genau wie die "Style Steel Wheels" in 14 Zoll. Sie bekommen stilechte 205er Weißwand-Reifen von Cooper. Die Wuchtgewichte am Felgenrand stören nicht ? ein Zierring aus Chrom wird sie später abdecken. Die Stahlfelgen in dem legendären Design waren bereits in den 60ern ein beliebtes Mustang-Accessoire. Unter der blauen Schutzschicht kommt die weiße Reifenflanke zum Vorschein. Dann noch den Chromring montieren ? und das Pony trägt neue "Hufeisen" für 1.200 Euro pro Satz.
Mit Spannung erwartet ? der Termin beim TÜV. Dorthin wird unser nagelneuer Klassiker allerdings "chauffiert". Vorher macht der Mustang einen letzten Boxenstopp: die edlen Holzfußmatten von Königseder-Tuning stehen zur Anprobe. Die zweite Version punktet mit integrierten Mustang-Logos. Die Passgenauigkeit der "Edel-Fußtreter" in Makassar-Furnier ist perfekt.
Damit ist es vollbracht: nach 10 Wochen harter Arbeit ist unser Traum-Cabrio bereit zur ersten Ausfahrt. Erstmals seit Wochen strahlt in Rheinmünster wieder die Sonne ? pünktlich zur Jungfernfahrt.
Schon nach wenigen Metern wird klar: der souveräne Achtzylinder ist ein wahrhaft würdiger Antrieb für den "Abenteuer Auto"-Mustang. In Kurven glänzt unser verfeinertes Pony-Fahrwerk mit Präzision: vor 40 Jahren hätten sich engagierte Mustang-Piloten über soviel Zielgenauigkeit gefreut.
Was vor knapp 10 Wochen noch übersäht war mit "Kampfspuren" aus vier Jahrzehnten in Kalifornien ist jetzt fit für die nächsten Dekaden auf europäischen Straßen ? und zwar frischer und kräftiger denn je. Der "Abenteuer Auto"-Mustang trägt nach über 1.000 Arbeitsstunden völlig zu Recht das Prädikat "Traum-Cabrio" und ist kein Vergleich mehr zur anfänglichen Basis.
Outtakes Szenen, die eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gehören: Pleiten, Pech und Pannen bei der Ford Mustang Umbau Aktion aber da sie so gut sind müssen wir sie zeigen enjoy it !
In der neunten Folge der Umbauaktion sehen Sie das GROSSE FINALE der Umbau Aktion Ford Mustang Cabrio "made by CMS Classic Mustang Shop und Abenteuer Auto"
Finale der Umbauaktion des Ford Mustang Cabriolets Jetzt ist es endlich soweit: Mit den letzten Handgriffen wird aus dem 68er Mustang ein echter Neuwagen. In der letzten Folge passen die Verdeckspezialisten die Stoffkapuze an den Ami-Klassiker an. Außerdem bekommt der Mustang noch diverse Zierteile, vor allem aber seine Kühlerfigur, das galoppierende Pferd. Dann ist es Zeit für den ersten Motorstart und die erste Ausfahrt, auf die sich alle so sehr gefreut haben.
Das Beste: Noch haben die kabel eins-Zuschauer die Gelegenheit, das Traum-Cabrio im Topzustand zu gewinnen.
Spezial: Die skurrilsten und lustigsten Momente der Mustang Umbauaktion.... Bei so einem Projekt wie der Mustang-Umbauaktion haben die Zuschauer ja immer den Eindruck, alles liefe bestens. Aber natürlich geht auch mal etwas schief, oder ein Interview funktioniert nicht gleich im ersten Anlauf. Abenteuer Auto zeigt zum ersten Mal die Bilder, die eigentlich nie an die Öffentlichkeit sollten, aber eigentlich doch müssen.
Beim Classic Mustang Shop startet der Einbau des Automatikgetriebes: nachdem der Anlasserkranz auf die Kurbelwelle geschraubt ist, wird auf die Eingangwelle des Getriebes der Drehmomentwandler gesteckt. Das 25 Kilo schwere Bauteil ermöglicht überhaupt erst das Anfahren. Dabei muss der Wandler die richtige Position zum Anlasserkranz haben. Erst dann lässt sich das Getriebe korrekt an den Motor anflanschen. Fehlt nur noch die frisch lackierte Kardanwelle, die das Getriebe mit dem Hinterachs-Differenzial verbindet - dann ist der Antriebstrang komplett.
Sattlermeister Rainer Kutterer kümmert sich derweil um unsere Mustang-Sitze. Die originalen Sitzgestelle wurden sandgestrahlt und lackiert. Die Mission ist klar: Federung und Polsterwangen sollen straffer ausfallen und mehr Seitenhalt bieten. Der steife Veloursteppich verhindert, dass die Belastung nicht mehr nur auf eine weiche Einzelfeder übertragen wird ? eine deutliche Verbesserung mit einfachen Mitteln. Anschließend kommt ein Verbundschaum unters Polster-Messer. Er sorgt für ein strafferes Sitzgefühl. Mit einem temperaturbeständigen Sprühkleber wird er mit dem Teppichboden verbunden.
Der neue, nun schwarze Kunstleder-Bezug dient als Vorlage für das gezielte Aufpolstern der Sitzwangen: der Polsterschaum sorgt an den entscheidenden Stellen der Sitzfläche für mehr Kontur und Seitenführung. So entsteht eine bequeme Sitzmulde ? nicht zuletzt, weil zusätzlich eine zweite Lage Polsterschaum aufgeklebt wird. Dann kommt der neue Bezug an die Reihe. Für den Mustang gibt es eine komplette Sitzgarnitur aus passgenauen Kunstleder-Bezügen bereits für rund 330 Euro. Normalerweise könnte man sie einfach über den alten Unterbau stülpen ? das war uns aber zu simpel. Die Überarbeitung der Polsterung sorgt für deutlich mehr Sitzkomfort. Rund 12 Arbeitsstunden muss man dafür einkalkulieren.
Zurück im Shop: glänzender Zierrat für die beiden Abschlussecken der Seitenwand. In den 60ern musste man die Chrom-Accessoires als Extra bestellen ? an unser Traumauto kommen sie natürlich serienmäßig. Damit nicht genug: als Rücklichter dienen künftig schicke Leuchtdioden. Die sprechen nicht nur schneller an, sondern sind auch langlebiger als herkömmliche Glühbirnen ? und die LEDs sehen besser aus! Das Set für die Umrüstung der Rückleuchten gibt es ab rund 270 Euro. Die Chrom-Umrandungen für die Rückleuchten-Schlitze kosten als Repro-Teile rund 100 Euro, für die hintere Stoßstange fallen noch mal knapp 190 Euro an. An einem solchen ?Funkel-Heck? macht das Polieren an sonnigen Samstagnachmittagen dann erst richtig Spaß.
Was wäre eine aufwändige Motorüberholung ohne neue Wasserpumpe? Für ein langes Motorleben sind 140 Euro sicher nicht zu viel. Beim Vergaser, der den alten "Gemischaufbereiter" ersetzt, kommt man für dieses Geld allerdings nicht weit. 600 Euro sind dafür fällig. Schade nur, dass der Luftfilter das Sahnehäubchen später abdeckt. Die alte Lichtmaschine löst eine schicke Chromvariante ab ? das Auge isst schließlich auch im Motorraum mit, vor allem, wenn der Generator so deutlich im Blickfeld sitzt. Beim Lüfterrad gibt es leider noch keine verchromte Version. Wir sorgen aber dafür, dass der prächtige V8 in unserem Abenteuer Auto-Mustang immer kühle Köpfe behält ? mit einem deutlich besseren Kühler. Der alte Kühler besaß nur zwei Kühlrippen ? ausreichend bei konstant 65 Meilen auf amerikanischen Highways, nicht für die "German Autobahn".
Derweil kümmert sich Ricky um die Frontscheinwerfer. Bei unserem Pony lösen neue H4-Strahler von Hella die funzeligen "sealed beams" ab. Der Umbau ist auch unter anderem erforderlich, da die Originalleuchten keine genaue "Hell-Dunkel-Grenze" haben. Die Armatureneinheit hat sichtlich gelitten. Für die Neuteile muss man rund 200 Euro einplanen. Die tadellos funktionierenden Instrumente bleiben dagegen unverändert. An der Front geht es derweil in den Endspurt: nach dem Kühlergrill ist die Frontschürze mit den integrierten Blinkern an der Reihe.
Der Maschinenraum wird weiter "designed": dabei macht die verchromte Domstrebe nicht nur auf Show - sie ist ein deutlicher Gewinn in Sachen Karosserie-Steifigkeit. Jetzt geht es zur vollelektronischen Zündanlage. Dafür wird der Unterbrecher-Kontakt entfernt. Ein neues Induktivgeber-Rad wird auf das ehemalige Nockenrad gesteckt. Es folgt der Induktivgeber selbst. Den Abschluss bildet der neue Verteilerfinger. Dann noch die Verteilerkappe montieren - und die Anschlusskabel an die leistungsstärkere Zündspule: fertig! Versierte Schrauber erledigen den Umbau in 20 Minuten.
Ricky kümmert sich bereits um eine Blende für das Becker Mexico Retro. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: das Bluetooth-Gerät bietet Navigation, MP3-Player, Sprach-Steuerung ? ach ja, und ganz einfach Radio hören kann man damit auch. Dann ist es soweit: Das restaurierte Verdeckgestänge kommt zurück in unser Wildpferd. Der überholte Hydraulikzylinder sorgt zusammen mit den Druckleitungen dafür, dass sich unser Traum-Cabrio später auf Knopfdruck in rund 20 Sekunden entblättert ? oder fast ebenso schnell verhüllt.
Seit 6 Wochen wird an unserem 40 Jahre alten Mustang geschraubt, demontiert und geschliffen. Die Karosserie wurde vollständig überarbeitet und lackiert und der 4,7-Liter-Achtzylinder komplett überholt. In der siebten Folge der großen Umbauaktion ist es dann Zeit für die Hochzeit: der V8 wird komplettiert und kommt wieder an seinen neuen, alten Platz. Außerdem bekommt der Mustang eine Servolenkung und wir bauen weiter am Verdeck. Und so nähert sich unser Traum-Cabrio in großen Schritten seiner Vollendung ? und damit dem Zeitpunkt, an dem wieder ein glücklicher kabel eins Zuschauer das top restaurierte Ponycar gewinnen kann.
Verdeckspezialist KHM hat unsere exklusive Sonnenland-Kapuze im Eiltempo zugeschnitten. Die Maschinen können zwar eine gute Voraussetzung für Handarbeit liefern, diese ist aber nach wie vor unverzichtbar. Zum Beispiel beim nächsten Arbeitsschritt: aufgeklebte Textilstreifen verstärken das Material an bestimmten Stellen ? und unterstützen so die Form. Dagegen sollen andere Stoffteile das Gestänge kaschieren. Klammern dienen zur Fixierung und werden nach dem Vernähen entfernt. Das Verdeck nimmt Gestalt an. Seit Jahren verwenden Porsche und Mercedes den Sonnenland-Stoff für ihre Cabrios - jetzt bekommt ihn unser Mustang.
Bereits beim Zuschnitt mit der CNC-Maschine wurde das Material mit zahlreichen Passmarkierungen versehen: die kleinen Einschnitte müssen exakt aufeinander liegen, nur so lässt sich der Stoff verzugsfrei vernähen. Verdeckfertigung ist eine echte Wissenschaft, bei der es auf Erfahrung ankommt. Insgesamt benötigt KHM für die Mustang-Kapuze rund 4,5 Quadratmeter der Sonnenland-Textilie. Mit einem Dichtmittel werden am Ende alle Nähte behandelt. Das maßgeschneiderte Sonnenland-Verdeck ist damit fast fertig und wird unseren Mustang noch exklusiver machen.
Noch ist unser Pony etwas "zügellos": deshalb machen sich die Jungs vom Classic Mustang Shop an den Einbau des Lenkgestänges. Dazu gehört auch der aufbereitete Lenkzylinder - die hydraulische Lenkhilfe macht das Cruisen später noch entspannter. Zusätzlich erhält der Mustang einen neuen Stabilisator - der ist deutlich dicker als der alte. Der stärkere Stabi wird oben an die Karosserie und unten mit den so genannten Koppelstangen an die Tragarme montiert. Das Fahrverhalten wird dadurch straffer und präziser. Ludwig baut das überholte Steuerventil zusammen. An den gereinigten Teilen werden alle Dichtungen erneuert. Das ist überlebenswichtig, denn dieses Ventil gibt die Lenkbefehle weiter. Zum Schluss koppeln neue Hydraulikleitungen das Steuerventil an den Lenkzylinder ? die kräftezehrende Kurbelei ist mit der Servolenkung künftig passé.
Wenden wir uns der neuen Verkabelung zu: Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht - die Mustang-Verkabelung ist einer von den leichteren Jobs. Trotzdem gibt es das eine oder andere Nadelöhr, durch dass die neuen Leitungen schlüpfen müssen. Und nur, wer beim Kabelstrang für das Cockpit genau weiß, wo später alle Schalter sitzen sollen, verliert hier nicht die Orientierung.
Im Gegensatz zum Kabelbaum ist der Einbau der Seitenscheiben ein Geduldsspiel: inklusive der kompletten Fensterhebermechanik in der Tür dauert die Montage und Feinjustierung einen ganzen Tag. An Scheiben und Türen wurden alle Gummidichtungen erneuert. Da die Dreiecksfenster noch nicht als Repro-Teil erhältlich sind, haben wir uns für die Aufbereitung der Originalteile entschieden.
Ende des Jahres werden auch hier Nachbauten verfügbar sein. In jedem Fall lohnt es sich, originale Mustang-Dreiecksfenster wie einen Schatz zu hüten: diese Teile sind sehr schwer aufzutreiben. Bei der Frontscheibe setzen wir dagegen bewusst ein Neuteil ein ? die alte Scheibe war zu verkratzt. Außerdem schützt der integrierte Grünkeil vor der Sonne ? und sieht gut aus. Eine neue Windschutzscheibe für einen 68er Mustang gibt es in einer guten Qualität ab 700 Euro ? in unseren Fall eine sinnvolle Investition.
Unser V8-Prachtstück wird weiter herausgeputzt ? an einer Stelle, die man selten sieht: die neue Ölwanne blitzt künftig in Chrom. Die Montage verlangt eine zarte Hand. 120 Euro sollte Chromfans der glänzende Ölbehälter wert sein. "Letzte Ölung" für die Kipphebel bei Tageslicht. Auch hier kommt üppig Dichtmasse zum Einsatz, ebenso gibt es eine neue Korkdichtung. Die schicken Ventildeckel kosten rund 270 Euro. Die Chancen, dass sie für lange Zeit nicht mehr runter müssen, stehen gut: ein derart liebevoll aufgebauter Achtzylinder macht seinem neuen Besitzer sicher lange Freude.
Ein großer Moment: unser neuer "Pracht-V8" kommt in den Mustang. Nur Motorblock und Kurbelwelle stammen noch vom alten Aggregat. Alle anderen Bauteile wurden überholt, erneuert oder durch Edelbrock-Teile ersetzt. Am Ende werden in diesem Triebwerk rund 10.000 Euro stecken.
Video Vorschau unserer Ford Mustang Umbau Aktion Folge 7 folgt in Kürze !
In der siebten Folge der großen Umbauaktion lernt der Mustang laufen, denn "der CMS Classic Mustang Shop und Abenteuer Auto" beginnt mit der Montage der Fahrwerksteile wie Achsen, Bremsanlage und Tank. Außerdem bekommt der Mustang eine Servo-Lenkung, frisch bezogene Sitze und seine Rückbank wieder eingebaut. Und so nähert sich der Traum Cabrio in großen Schritten seiner Vollendung - und damit dem Zeitpunkt, an dem ein glücklicher kabel eins-Zuschauer das top restaurierte Ponycar gewinnen kann ...
Hallo Munin69ist es ein Hella Warnblinkschalter ?ging der Warnblinkschalter vorher ?wenn Du willst ruf unsere Technische Hotline an : 07229 185210 ( einfach jemanden von der Technik verlangen evtl. vorher den Leuten am Telefon das Problem schildern )Gruß CMS Admin
Hallo Leute,bei meinem 66'er steht der TÜV-Termin vor der Tür.Jetzt ist mir aufgefallen, das der Warnblinkschalter (gleicher Typ wie er auch bei CMS verkauft wird) nicht funktioniert.Zwar leuchtet die Lampe des Schalters wenn er herausgezogen wird, aber kein Lichtsignal ist zu sehen. Auch klickern tut er nicht !Kann ich davon ausgehen das der defekt ist, oder gibt es noch eine andere mögliche Fehlerquelle?Hat jemand von Euch einen Schaltplan von dem Ding?Danke Euch vorab für die Hilfe!Gruß aus Köln.
Unser Wildpferd lernt wieder Laufen: 40 Jahre haben an den Fahrwerkskomponenten ihre Spuren hinterlassen. Hier bleibt fast nichts beim Alten. Unterm Strich ersetzen wir die meisten Fahrwerks-Komponenten durch Neuteile. Bei der Sicherheit wollen wir keine Kompromisse machen. Unsere frisch lackierte Starrachse muss mittig an die Blattfederpakete montiert werden - in den 60ern weit verbreiteter "Großserien-Kutschbau". Angesichts der alten Teile lohnt es sich auf jeden Fall, in Neuteile zu investieren. Das Gleiche gilt vorne für die oberen Tragarme: auch sie werden durch Neue ersetzt. Bei 140 Euro pro Stück lohnt sich die Aufbereitung nicht.
Nun werden die unteren Tragarme an die Achsschenkel geschraubt, ein Sicherungssplint fixiert dabei die Kronenmutter. Der Federspanner presst die neuen, strafferen GT-Federn zusammen - nur so lassen sie sich überhaupt einbauen. Die ehemaligen Trommel-Bremsen vorne werden durch Scheiben-Bremsen ersetzt. Innen belüftete Stahlbremsscheiben mit 28 Zentimetern Durchmesser zähmen künftig das Pony, gemeinsam mit 4-Kolben-Bremssätteln. Kupferpaste auf der Rückseite der Beläge verhindert Quietsch-geräusche.
Statt des originalen Einkreis-Bremssystems erhält unser Ford ein Zweikreis-System ? der Sicherheit zuliebe. Natürlich spendieren wir unserem Pony rundum neue Bremsleitungen. Im Motorraum werden sie dann mit dem Bremskraft-Verteiler verbunden. Im Heck wird derweil alles für den neuen Tank vorbereitet: das 62-Liter-Spritfass kostet rund 200 Euro und ersetzt den verrosteten und verbeulten Original-Behälter - noch eine lohnende Investition.
Ortswechsel: in Esslingen knöpft sich Verdeckspezialist KHM das alte Vinylverdeck vor. Wir möchten für den Mustang eine maßgeschneiderte Stoffkapuze. Das nagelneue Vinylverdeck für 600 Euro kommt unters Skalpell: nur so lassen sich die Maße im Neuzustand aufs Papier übertragen. Ist die Form der aufgetrennten Verdeckteile zu Pergament gebracht, müssen die Daten noch in den CAD-Rechner: per Mausklick wird jede einzelne Kontur digitalisiert. Allein dieser Prozess dauert mehrere Stunden. Anschließend werden die Formen am Computer für den Zuschnitt bearbeitet. Die Verdeckteile erhalten dabei bewusst eine Übergröße von wenigen Zentimetern für die später nötige Maßanpassung. 15 Minuten später: die über 20 Einzelteile für unser exklusives Textil-Verdeck sind zugeschnitten.
Zurück beim Classic Mustang Shop: hier wird unsere Ford-Legende weiter verfeinert. Eine ausgeklügelte Dämmung ist eine Spezialität des Classic Mustang Shop und wertet unseren Klassiker enorm auf ? auch wenn die aufwändige Aktion einen ganzen Tag dauert. Bis zu drei verschiedene Lagen des High-Tech-Materials werden verklebt. Kritische Bereiche bekommen außerdem eine Hitzeschutzmatte aus Glasfaser und Aluminium. Im Mustang steckt nun Dämmmaterial für 1.500 Euro. Noch ein Highlight: der 40 Jahre alte Kabelbaum soll mit aktueller Technik nachgebaut werden.
Bernd Kremser von der Firma Tronos breitet das Nervenzentrum unseres Ponys aus und fixiert die Kabelstränge. Anschließend wird die Isolierung sorgsam aufgetrennt, um den Verlauf der einzelnen Kabel genau zu analysieren. Wenige Meter nebenan macht sich Valentin bereits an die Restaurierung des Heizungskastens. Auch hier gibt es eine freudige Überraschung: Die Heizung ist noch in einem sehr guten Zustand. Lediglich die Dichtungen werden ausgetauscht. Frisch lackiert sieht der Heizungskasten samt Innenleben wieder aus wie aus dem Laden.
Die Heizungs- und Lüftungseinheit versteckt sich tief im Fußraum der Beifahrerseite. Wenn wir hier schon zu Gange sind, bauen wir auch gleich das Bremspedal ein, gefolgt von der Lenksäule, die ebenfalls in unserem speziellen "Dark Moss Green" glänzt. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt für die Montage des Scheibenwischerantriebs, bei der man genau zielen muss. Fehlt nur noch das Lenkgetriebe, das stabil mit dem Längsträger verschraubt wird. Anschließend wird es mit der Lenksäule verbunden. Bei den Leitungen zum Bremskraft-Verteiler ist allerdings Handarbeit gefragt: hier gibt es keine vorgefertigten Komponenten. Nach dem Kürzen wird das Endstück in ein Bördel-Werkzeug gespannt. Der eingesetzte Stahlbolzen "zaubert" unter gezielten Hammerschlägen den Anschlussflansch an die Leitung. Ganz ohne Spezialanfertigungen geht es nicht. Der Einbau des Bremskraftverstärkers steht nicht in Konflikt mit der H-Zulassung: ihn gab es bereits 1968 als Sonderausstattung.
Teil sechs des Ford Mustang Tunings Inzwischen wurde der 40 Jahre alte Mustang komplett auseinandergenommen und die Karosserie überarbeitet. In der letzten Folge erhielt sie ihre edle Lackierung in dunkelgrün in Anlehung an den alten Ford Mustang, der im Thriller "Bullitt" eine Hauptrolle spielte. Nun stehen der Fahrwerkseinbau, die Überholung der Heizung, der Zuschnitt des Stoffes für das komplett neue Verdeck und die Kabelbaumfertigung an. Lange dauert es nicht mehr, dann wird der legendäre Ami in neuem Glanz erstrahlen.
Und das Allerbeste: Am Ende der Umbau-Aktion wird wieder ein glücklicher kabel eins-Zuschauer das Traum-Cabrio im Topzustand gewinnen können.
Die Lackiererei Helber in Rastatt. Hier widmet man sich akribisch unserer Pony-Hülle. Miralem Mahmutovic schleift am Kotflügel ein letztes Mal den Polyester-Füller glatt. 12 Liter davon wurden für die 0,3 Millimeter dünne Schicht verarbeitet. Dabei ist Feingefühl gefragt. Es ist ein extrem wichtiger Arbeitsgang, der die Basis für eine optimale Lackierung schafft. An die Karosserie legt der Chef persönlich Hand an: Werner Helber schützt alle Schweißnähte penibel mit Dichtungsmasse. 20 Kartuschen oder sechs Kilo Dichtungsmasse später: der Ford ist bereit für die Lackierkabine.
Wir verwenden einen Standox Lack auf Wasserbasis. Die Mustang Farbe "CMS Dark Moss Green" haben wir mit etwas höherem Metallic Anteil verfeinert. Es geht in die Vollen: auf die schwarze Grundfarbe folgen zwei Schichten unseres Edel-Grüns. Sechs Liter werden davon verbraucht.
Unsere Farbwahl kommt nicht von ungefähr: sie ist eine Anlehnung an den legendären Thriller Bullitt mit Steve McQueen. Den Abschluss bilden zwei Schichten Klarlack. Bis zu acht Liter tragen die Pistolen davon auf.
Beim CMS Classic Mustang Shop in Rheinmünster geht es derweil den Sitzen unseres Wildpferds ans angejahrte Kunstleder.
Darum kümmert sich Sattlermeister Rainer Kutterer. Gleich zu Beginn ärgert den Polster Profi die billig wirkende Original Verkleidung der Sitzlehnen. Beim Sitzkomfort unterscheiden sich die europäischen und die amerikanischen Geschmäcker: Der europäische Hintern mag es straffer. Und genau so soll die neue Polsterung des "Abenteuer Auto"-Mustang ausfallen. Dazu muss das Sitzgestell komplett gestripped werden. Das so genannte "Facon-Leinen" - ein Jute-Gewebe zum Abdecken der Sitzfedern - hat ebenfalls deutlich gelitten.
In Raststatt geht die Lackierung in die Endphase: nun sind Türen und Hauben dran, während an der fertigen Rohkarosse Staub-Einschlüsse und Lacknasen beseitigt werden. Nach dem so genannten Lackhobel kommt der kleine Schleifhobel mit 3000er Körnung zum Einsatz. Zum Schluss müssen noch Schleifpaste und Winkelschleifer mit verschiedenen Aufsätzen ran - das Finish der Mustang-Haut soll perfekt sein. Acht Stunden später: Enttäuschen tut uns das Ergebnis nicht. In der Sonne macht der Mustang in exklusivem "CMS Dark Moss Green à la Bullitt" eine hervorragende Figur.
200 Arbeitsstunden und 12.000 Euro stecken allein im Lackkleid unseres Ponys.
Der Firma Maha in Offenburg: Martin Merkel und Frank Lorenz bringen unserem Motoren-Spezialisten edle Edelbrock Teile vorbei. Edelbrock-Parts genießen längst Kultstatus ? und werden natürlich auch am hauseigenen "Fuhrpark" verbaut. Ein Familienunternehmen mit Benzin im Blut ? das gilt auch für Christi Edelbrock. Bei der Frage nach dem "einzig wahren Motoren-Layout" muss die ambitionierte Chefin nicht lang überlegen: Ein V8 natürlich!
Dass möglichst viele Pferdestärken im Motor versammelt sind, dafür sorgen zum Beispiel spezielle Zylinderköpfe aus leichtem Aluminium ? eine Spezialität der Amis. Die Bearbeitung der Gussrohlinge geht nicht ohne High Tech: Mit einer Maschine erhält unser Zylinderkopf seinen Ein- und Auslassflansch, und die Oberflächen werden bearbeitet. In der Anlage sind jede Menge Werkzeuge drin, Bohrer und Gewindeschneider. Die planen, fräsen und bohren das Gussstück ? und nach 20 Minuten kommt ein fertiges Formteil raus.
Noch ist der Zylinderkopf nicht fertig: nach dem Fräsen der Ventilsitze werden Ventilführungen aus Messing in die Bohrungen gedrückt. Edelbrock montiert die Zylinderköpfe komplett vor: dazu gehört auch das Einsetzen der Ventile. Die sind bei dem Schmuckstück größer, dadurch kann der Motor besser "einatmen" ? gut für mehr Leistung. Danach sind die Ventilfedern dran: mit einer speziellen Montagehilfe lassen sich die kleinen Konus-Hälften einsetzen. Sie klemmen quasi das Ventilschaft-Ende in der Feder fest.
Auch die so genannten Ansaugbrücken ? eine weitere Edelbrock-Spezialität ? treffen als Rohlinge ein. Sie verbinden später den Vergaser mit den Zylinderköpfen. Nach dem Reinigen der Oberflächen werden die edlen Alu-Teile sorgfältig kontrolliert. In Kombination mit einem Vierfach-Vergaser verbessern die größeren Einlass-Öffnungen der Ansaugbrücke die Füllung der Zylinder. Breitere Wasser-Kanäle kommen der Kühlung zu Gute ? ganz abgesehen von der Gewichtsersparnis durch Aluminium. Die schicke Optik gibt es obendrauf ? aber nicht gratis: Für den Mustang-V8 kostet eine solche Edelbrock-Ansaugbrücke rund 400 Euro. Dafür ist sie ein echtes Highlight.
In unserem Achtzylinder werden am Ende Edelbrock-Teile im Wert von 4.000 Euro stecken ? die noch dazu von Christi Edelbrock persönlich auf die Reise geschickt wurden. Zurück in Offenburg: bevor die US-Parts verbaut werden, steht der Motorblock zur Überholung an. Eine neue Nockenwelle - ebenfalls von Edelbrock- sorgt für die eine oder andere Pferdestärke extra. Für die überarbeitete Kurbelwelle unseres Achtzylinders gibt es einen Satz neuer Hauptlagerschalen. Noch ein paar Tropfen Öl ? und das "Herzstück" kann Platz nehmen...
Aus Alt macht neu! In der vierten Folge des großen Abenteuer Auto Restaurations-Projekts macht sich unser Mustang langsam auf zu alter Schönheit.
Diesmal werden vom Rost angeknabberte Stellen in der Pony Haut durch Reparaturbleche ersetzt und das Automatik-Getriebe wird komplett überholt.
Die Zeit ist knapp: In nur acht Wochen soll der legendäre Ami in neuem Glanz erstrahlen. Und am Ende der Umbau-Aktion wird wieder ein glücklicher Kabel Eins Zuschauer das Traum Cabrio im Topzustand gewinnen können.
Letzte Woche haben wir die Rohkarosse von 40 Jahren Schmutz gereinigt. Durch Trockeneis und Sand erstrahlt unser Mustang jetzt fast wie neu. Und: Wir haben den V8-Motor in seine Einzelteile zerlegt und den wirklich guten Zustand festgestellt.
Trotz schlechten Wetters geht die Restauration unseres Cabrios unaufhaltsam weiter. Frank Lorenz, Mitbegründer des Classic Mustang Shop in Rheinmünster bei Baden-Baden, ist sehr zufrieden mit dem bisher Erreichten. Die wenigen, Mustangtypischen Rostschäden sind ein Fall für Karosseriebauer Ricky Voges.
Zunächst trennt Ricky mit dem pressluftgetriebenen Trennschleifer die Sitzbankbefestigung ab, damit er die Lage des 0,8 Millimeter starken neuen Karosserieblechs anzeichnen kann.
Mit dem Schweißpunktfräser bohrt er die alten Schweißpunkte auf, mit der Flex und einer Trennscheibe schneidet der Karosseriebauer das Blech aus der Karosserie. Zwar wehrt es sich noch ein bisschen, aber schließlich gelingt die endgültige Trennung. Die Reparaturbleche für den Sitzbankboden und für viele andere typische Roststellen des Mustang gibt es bei Reparaturblechebei CMS Classic Mustang Shop als Ersatzteile zu erwerben. Um eine möglichst ebene, blanke Fläche zu bekommen, benutzt Ricky ein Schleifblatt der groben Körnung 80. Dann setzt der Karosseriebauer Löcher mit Bohrer und Lochzange für die neuen Schweißstellen - auch damit sich das Blech beim Erhitzen nicht verzieht.
Vor dem endgültigen Schweißen, fixiert Ricky das Blech mit ein paar selbstschneidenden Schrauben. Im so genannten Schutzgasschweißverfahren wird ein Draht mit Kupferlegierung erhitzt, der sich mit den Blechen unwiderruflich verbindet. Die fertige Schweißnaht glättet Ricky schließlich mit einer Schrubbscheibe und grundiert das Blech auch von dieser Seite.
Das Resultat ist beeindruckend, jetzt können wieder vier Personen im Innenraum komfortabel und gefahrlos Platz nehmen. Weitere kaputte Stelle wie den Batteriehaltekasten tauscht der Karosseriebauer auch aus. Auch beim leichten Unfallschaden am Heck entschließen wir uns aus Optischen- und Sicherheitsgründen das Abschlussblech durch ein Neuteil zu ersetzen.
Das Getriebe sollte mit nur rund 75.000 Kilometern Laufleistung in Ordnung sein, aber Kontrolle ist besser.
Also Getriebeglocke runter und weiter geht es mit der Ölwanne. Der Ölfilter wird auf jeden Fall ausgetauscht. Der Getriebesteuerkasten gibt den Blick auf das Innenleben frei. Der erste Blick auf die einzelnen Bauteile fällt wie erwartet aus.
Ricky und sein Chef Martin Merkel begutachten draußen unsere gestrahlten Karosserieteile. Restaurieren oder [http://www.classicmustangshop.com/shop/]Neuteil[/url] ist jetzt die Frage - doch wir wollen so viele Originalteile wie möglich erhalten. In den Türen verschweißen die Mechaniker Reparaturbleche, die zuvor angepasst wurden. Wir können beide Türen wieder verwenden. Einen Kotflügel und den Kofferraumdeckel müssen wir durch Neuteile ersetzen. Dann sind alle Rostschäden beseitigt und die Karosseriearbeiten beendet. Unsere Karosse ist damit so gut wie neu ? mindestens.
Bei der Firma Helber in Raststatt, wo bereits das Sandstrahlen stattgefunden hat, beginnen nun die Vorbereitungen zur endgültigen Lackierung. Nach dem Lackierer Miralem Mahmutovic die Epoxy-Grundierung aufgetragen hat, schleift er zunächst die Oberfläche unserer Rohkarosserie und beseitigt dann mit Silikonentferner Fettabdrücke. Den Zweikomponenten-Spachtel mit Härter mischt Miralem gründlich durch. Die Masse füllt größere Unebenheiten aus. Sie wird mit einer Rakel großzügig aufgetragen, da das 40 Jahre alte Blech nicht heutigen Fertigungstoleranzen entspricht. Der getrocknete Spachtel wird dann in mehreren Gängen mit unterschiedlichen Werkzeugen geschliffen. Noch ist die Blechoberfläche nicht perfekt eben.
Zurück in Rheinmünster beim Classic Mustang Shop unseren Experten wird das Getriebe wieder zusammen gebaut. Die Kupplungsscheiben und Druckplatten sind ersetzt. Teil für Teil setzt Ludwig hochkonzentriert zusammen. Stellen, an denen Dichtungen platziert werden, muss er sorgfältig entfetten. Eine hitzebeständige Paste sorgt für den perfekten Halt der Dichtungen. Nachdem die Getriebeglocke wieder verbaut ist, geht es an den Ölkreislauf. Der Steuerkasten, der die Gangwechsel steuert, zuerst, dann folgt der neue Ölfilter. Eines der wenigen Getriebeteile, die noch problemlos zu bekommen sind. Zum Schluss darf die Ölwanne wieder ran.
Momentan sitzt Lackierer Miralem noch alleine in unserem Mustang und bläst mit Druckluft den Staub aus den Ritzen. Später können wieder vier Personen mitfahren. Jetzt können die Lackierer mehrere Schichten des so genannten Polyester-Füllers auftragen. Der Füller setzt sich in die letzten kleinen Unebenheiten auf dem Blech und ermöglicht so eine fast perfekt glatte Oberfläche. Die gesamte Füllerschicht ist etwa 0,3 Millimeter dünn. Trotzdem verwenden die Lackierer immerhin 15 Liter Füller bei unserem Mustang. Damit sind die Lackierungsvorarbeiten so gut wie abschlossen.
Der "Classic Mustang Shop" im badischen Rheinmünster. In Rekordzeit füllt sich hier das Teileregal mit sorgfältig sortierten Mustang-Innereien. Denn die Zeit drängt. Die Rohkarosse soll zügig für die Lackierung vorbereitet werden ? aber dazu muss der alte Lack erst ab. Von Rheinmünster aus reist der Mustang ins 15 Kilometer entfernte Rastatt zur Lackiererei Helber. Kurz einen letzten Blick auf sein noch blaues Lackkleid werfen ? dann geht alles ganz schnell.
Zunächst wartet eine Behandlung mit Trockeneis. Die ist zwar zeitaufwendig, greift aber das Material nicht an. Das Strahlen mit Trockeneis eignet sich zum Beispiel hervorragend für die Reinigung des Unterbodens: damit hat Flugrost keine Chance und starke Verschmutzungen wie in den Radkästen lassen sich ebenfalls schonend beseitigen. Unsere Trockeneis-Behandlung dauert acht Stunden. Aber die Mühe lohnt sich: die rote Original-Grundierung sieht beinnahe so aus, als sei sie eben im Ford-Werk aufgetragen worden. Auch das Automatik-Getriebe des Mustang wird damit elegant auf Vordermann gebracht.
Letzte Woche haben wir bereits alle Nebenaggregate unseres V8-Triebwerks entfernt. Der legendäre 4,7-Liter-Motor soll schließlich komplett überholt werden. Dafür geht es nun zu den Experten ins nahe Offenburg. Hier setzt die Firma Maha den Achtzylinder wieder instand ? aber erst nach der kompletten Demontage: nach den beiden Ventildeckeln und der Ansaugbrücke sind die Kipphebel dran. Sie öffnen die Ventile, indem sie über so genannte Stößelstangen betätigt werden - bei vielen US-Achtzylindern bis heute noch typisch. Dann werden die Zylinderkopf-Muttern gelöst - und die Spannung steigt: erstmals seit 40 Jahren fällt wieder Licht in die Brennräume. Zwei Ventile pro Zylinder müssen genügen. Alle Hydrostößel werden durch Neuteile ersetzt
Ist der Stirndeckel der Steuerkette demontiert, muss die Stellung der Nockenwelle penibel kontrolliert werden. Markierungen auf den Zahnrädern geben die richtige Position für korrekte Steuerzeiten an. Zur Sicherheit werden sie farblich gekennzeichnet. Stimmen sie beim Zusammenbau nicht überein, droht ein Motorschaden. Jetzt kommt es zur Spurensuche bei Steuerkette und Zahnrädern. Letzte Woche haben wir bei der Demontage verdächtige Teilchen am Ölsieb gefunden, doch nach eingehender Prüfung kann Entwarnung gegeben werden: Schaden haben sie keinen angerichtet. Noch mal Glück gehabt! Nun sind die acht Kolben samt Pleuel dran. Die Zylinder werden später noch vermessen. Die Kolben wandern ohnehin ins Altmetall ? auch wenn sie hier sorgsam einsortiert werden.
Zurück in Rastatt. Noch immer wird der Mustang mit Trockeneis behandelt. Bis zu 700 Kilo sind für das Strahlen einer Rohkarosse nötig. Kosten: rund 900 Euro. Gut angelegtes Geld Viele Schweißnähte zeigen sich nach der schonenden Reinigung in überraschend gutem Zustand. Trotzdem ist das aufwändige Strahlen mit Trockeneis kein Allheilmittel: Auch der Sandstrahler wird gebraucht. Da heißt es Absauganlage einschalten ? und Schutzkleidung anlegen. Gut, wenn einem nicht der Spaß vergeht. Denn Sandstrahlen ist ein Job für harte Kerle: Helm, Gummiklamotten und externe Luftversorgung für sechs Stunden in der Strahlkabine. 400 Kilo feinster Sand pro Stunde tragen den Lack ab - mit fünfeinhalb bar Druck.
Ortswechsel: bei der Firma MaHa in Offenburg werden Kurbel- und Nockenwelle kontrolliert. Die Lagerschalen haben zwar keine Auffälligkeiten gezeigt. Trotzdem wird Nichts dem Zufall überlassen ? der Gewinner des ?Abenteuer Auto?-Mustang soll schließlich möglichst lange Freude an dem betörenden Achtzylinder-Sound haben. Und auch hier enttäuscht uns das Pony nicht. Einer der wenigen echten Schwachpunkte des Ford-V8: der Verschleiß an Kolben und Zylindern. Die Messuhr entlarvt gnadenlos, ob die Brennräume eine ovale Form bekommen haben. Am Ende werden noch die beiden Zylinderköpfe auf einer speziellen Montagehilfe in ihre Einzelteile zerlegt.
Die Ventilschäfte zeigen zum Teil deutliche Laufspuren durch die Kipphebel ? egal, sie werden sowieso erneuert. Dann werden die Federn abgenommen ? gefolgt von den Ventilschaft-Dichtungen. Sie werden ebenfalls komplett ausgetauscht. Jetzt sollten sich die Ventile eigentlich leicht aus dem Zylinderkopf ziehen lassen ? eigentlich: denn durch die verbreiterten Ventilschaft-Enden passen manche nur durch, wenn sie mit der Feile bearbeitet werden. Zylinder honen, neue Kolben, neue Lager, neuer Dichtungssatz ? das wär?s. Der V8 hat sich gut gehalten.
An unserer Rohkarosse ist es umgekehrt: hier fehlt Material ? genauer gesagt: der Lack. Die feinen Sandkörnchen haben ganze Arbeit geleistet. Der ursprünglich mattschwarz lackierte Motorraum sieht aus, als komme die Karosserie direkt vom Band. Die Vorbehandlung mit Trockeneis macht sich bezahlt: dadurch kann der Materialabtrag beim Sandstrahlen so gering wie möglich gehalten werden ? schonend fürs Blech. Da sich die Oberflächen beim Strahlen mit Sand erhitzen, besteht die Gefahr, dass sich das Metall verzieht ? bei unserem Mustang aber kein Problem! Jetzt muss das Skelett schnell zurück nach Rheinmünster.
Folge 3 der großen "Abenteuer Auto" Umbau-Aktion: Ford Mustang Convertible" Samstag, 12.04.2008, 17:25 Uhr
Das Pony wird entblättert: In mühevoller Kleinarbeit muss das Lackkleid des 68er Mustang entfernt werden. Erst dann zeigt sich, in welchem Zustand sich der offene Ford wirklich befindet. Überzeugt die Substanz der Karosserie auch beim Blick aufs "nackte" Blech - oder sind aufwändige Metallarbeiten nötig? Kann man zum Beispiel einen Kotflügel noch retten - oder muss gleich ein Neuteil ran? Eines ist sicher: 40 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen - auch am V8-Motor.
Teil 2: 5. April 2008 Letzte Woche haben wir im badischen Rheinmünster unseren Klassiker gefunden. Beim Classic Mustang Shop wurden wir fündig. Beim Blick vor die Tür will noch kein Cabriofeeling aufkommen. Trotzdem soll unser Oldtimer in nur acht Wochen wieder auferstehen, da heißt es keine Zeit vertrödeln! Hoch motiviert geht das Team um die Mustang Shop-Begründer Martin Merkel und Frank Lorenz dem Mustang an die Wäsche: Was steckt wirklich unter dem 40 Jahre alten Blechkleid unseres Ponys?
Alles kommt raus, alles wird neu! Zunächst muss der V8-Motor ausbluten: er stiftet sechs Liter für die Altölentsorgung. Unsere Ford-Legende ist Baujahr 1968. Kein Wunder, dass sich an Unterboden und Fahrwerksteilen jede Menge Flugrost zeigt. Ein echtes Problem: auch die Schrauben sind mittlerweile richtig festgefressen - deshalb greifen die Experten zu einem alten, echt heißen Schraubertrick: Mit dem Heißluftfön hat Ricky die Halterungen gelöst und kann den alten, verrosteten Auspuff für immer entsorgen. Hier werden wir eine Original-Doppelrohr-GT-Auspuffanlage aus den USA einbauen.
Dann trennt das Team das Automatik-Getriebe vom Motorblock. Auch hier gibt?s Ärger mit den alten Schrauben. Eine Zuleitung zum Getriebeölkühler ist abgerissen ? aber alles kein Grund zur Sorge. Dann kommt es zur Scheidung! Aber nicht für immer, denn Motor und Karosse sehen sich frisch restauriert in ein paar Wochen wieder. Ohne den Motorkran geht es nicht ? immerhin wiegt der Achtzylinder über 200 Kilo.
Mit dem Kugelkopfabzieher rückt Ludwig den Fahrwerkskomponenten auf den Leib. Egal ob Querlenker, Achsträger, Blattfedern oder Trommelbremsen ? alles ist Schrott und wird durch nagelneue Teile ersetzt. Beim Entfernen der Blattfedern gibt?s einen weiteren "Widerstandskämpfer". Ludwig setzt auf das bewährte Hausmittel ? aber die Schraube rührt sich nicht vom Fleck. Nun greifen die Männer zu brachialeren Methoden ? mit mäßigem Erfolg. Eigentlich ist Karosseriebauer Ricky ein echter Virtuose an der Flex ? aber egal, wie er die Trennscheibe ansetzt: die Schraube bleibt standhaft. Nächste Stufe: die pressluftgetriebene Karosserie-Säge. Noch immer rührt sich nichts, doch ach exakt einer Stunde und fünf Minuten Schrauben, Drücken, Flehen und Flexen gibt die Schraube schließlich nach!
Jetzt heißt es: Gas geben, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Große Teile wie Tank und Gestühl lassen sich einfacher entfernen - und sorgen für deutlich mehr Freude. Der Innenraum wird komplett leergeräumt. Bei der Entfernung des Dämmmaterials kommen dann erstaunlich wenige Gebrauchsspuren zum Vorschein. Die weitere Demontage des Interieurs verläuft dann eigentlich planmäßig. Das einzige Problem: schon am allerersten Arbeitstag müssen die Mechaniker Überstunden machen. Und das alles nur wegen einer festsitzenden Schraube. Zügig verliert der Mustang sein Blechkleid. Wir werden alle Teile sandstrahlen, grundieren und frisch lackieren. Am Ende ist unser Ami splitterfasernackt. 40 Jahre hat er nun auf dem Buckel, trotzdem präsentiert er sich ausgesprochen frisch.
Am nächsten Morgen lacht nicht nur die Sonne über der Werkstatt. Zufrieden mit dem Erreichten macht sich Mechatroniker Ludwig an die Zerlegung des V8-Motors. Stück für Stück schraubt er alle Anbauteile wie die Abstandsplatte für den Vergaser zur Kurbelgehäuse-Entlüftung oder die acht Zündkerzen aus dem Motorblock. Unser Motor hat 4,7 Liter Hubraum und ist unter den Mustang-Achtzylindern der Kleinste, aber am häufigsten Verbaute. Immer wieder findet man Exemplare mit mehr als 200.000 Meilen, was hauptsächlich am strikten Tempolimit in den USA liegt. Der Motor ist absolut nicht auf Vollgasbetrieb ausgelegt, in Deutschland gefahrene Exemplare haben meist eine kürzere Lebensdauer.
Bis jetzt wehrt sich der betagte Motor kaum gegen das Zerlegen. Aber schließlich spielen auch hier nicht alle Teile so mit, wie Ludwig es gerne hätte. Die Ventildeckel-Dichtungen sind häufig vollkommen zerbröselt oder hart ? hier ist alles im grünen Bereich. Auch sonst sieht es noch gut aus.
Zur weiteren Demontage dreht Ludwig den Motorblock um. Während sich das letzte Kühlwasser verabschiedet, löst er die Ölwanne. Hier gibt es eine unangenehme Überraschung!
Nächste Woche: Die gestrippte Karosse wird mit Trockeneis und Sand gestrahlt und das Geheimnis der seltsamen Brocken im Motor wird gelüftet. Welche Überraschungen werden die Experten wohl noch finden?
Ford Mustang Tuning - Teil 2 Jetzt geht es in die Vollen: unser Ford Mustang Cabrio, Baujahr 1968, wird komplett gestripped. Dem Pony wird im wahrsten Sine des Wortes das Fell über die Ohren gezogen: nach der ersten Bestandsaufnahme wird der Mustang komplett in seine Einzelteile zerlegt.
Vorschau: Samstag 05.04.2008 17:25 Uhr Kabel 1 Abenteuer AutoJetzt geht es in die Vollen: Der Ford Mustang Cabrio, Baujahr 1968, wird nach der ersten Bestandsaufnahme in seine Einzelteile zerlegt. Schließlich soll die 40 Jahre alte US-Legende von Grund auf restauriert werden: der Innenraum wird komplett leer geräumt, Karosserieteile werden entfernt und der 4,7-Liter-V8-Motor wird bis ins Detail auseinander genommen. Am Ende der Umbau-Aktion kann wieder ein glücklicher kabel eins-Zuschauer das Traum-Cabrio gewinnen.
Es ist endlich wieder soweit. Nach Golf II, Land Rover Defender, Käfer Cabrio, Golf IV, Ente, Mini, Porsche 911 Targa und VW Bus T3 präsentieren wir ein weiteres außergewöhnliches Umbauprojekt: Ein exakt 40 Jahre altes Ford Mustang Cabriolet wird top restauriert. 8 Wochen lang bauen wir ein Mustang Cabriolet um: Wir führen eine komplette Karosserierestauration durch, überholen Getriebe und Motor. Dazu erhält er einen edel ausgestatteten Innenraum mit modernsten Materialen. Und das Allerbeste: Am Ende der Umbau-Aktion wird wieder ein Kabel eins-Zuschauer den Kultklassiker im Topzustand gewinnen.
Insgesamt 20 Mustang-Oldtimer stehen beim Classic Mustang Shop. Das Team besteht aus Martin Merkel, Frank Lorenz, Mechatroniker Ludwig, Mechaniker Christian, Karosseriebauer Ricky, Küken Valentin und den beiden Praktikanten Matthias alias Knegger und Nico Mc Gyver.
Um ein Gefühl für das 40 Jahre alte Ford Mustang Cabriolet zu bekommen, geht es mit roter Nummer zu einer Probefahrt. Erste Überraschung: Die zweifellos mal vorhandene Servolenkung wurde ausgebaut. Wie erwartet ist der Ford Mustang noch voll fahrtüchtig.
Wir wollen unser Objekt der Begierde in den nächsten acht Wochen in einen toprestaurierten Oldtimer verwandeln. Und wir haben Glück: In diesem unverbastelten Original-Zustand sind solche Exemplare in Deutschland extrem selten. Er hat einen "289 cubic inch" V8-Motor mit ca. 195 SAE-PS und ein C4 Automatikgetriebe. Ein nach innen gewölbtes Heckleuchtenteil ist die Besonderheit der 68er-Modelle. Die Trommelbremsen taugen nichts, wir werden leistungsstärkere Scheibenbremsen einbauen.
Der Innenraum ist passend zum Verdeck in beige-weiß gehalten. Auch hier hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Die Kunststoffe sind im Laufe der Jahrzehnte brüchig geworden.
Dennoch werden wir die Originaloptik erhalten und nur wo möglich und notwendig moderne Technik einsetzen, wie etwa ein modernes Radio in Retrooptik. Allgemein ist die Teileversorgung bei alten Ford Mustang sehr gut, auch der Verdeckmechanismus funktioniert nach wie vor einwandfrei. Das ist also unser Auto: Wir kaufen das 68er Cabrio für stolze 18.100 Euro. Bei der Restauration werden wir uns strikt an die Richtlinien für die H-Zulassung halten. Es kann also losgehen! Viel Arbeit und verdammt wenig Zeit! Doch unser Mechaniker-Team ist hoch motiviert!
VORANKÜNDIGUNG : CMS Classic Mustang Shop stellt auch dieses Jahr wieder auf der Regio Moto Classica vom 19.04 - 20.04.2008 in Offenburg aus. Besuchen Sie uns an unserem Stand.
Rheinmünster - Das Chrom des Kotflügels blitzt in der Sonne. Frank Lorenz öffnet die Haube des Mustangs und beugt sich über die Innereien des Oldtimers. Der Motor stottert. Der Wagen ist erst vor wenigen Tagen aus Kalifornien geliefert worden. Das Team von Lorenz wird ihn auf dem Gelände im Baden-Airpark wieder auf Vordermann bringen. Seit vergangenem Jahr betreibt Lorenz dort gemeinsam mit seinem Partner Martin Merkel ein Unternehmen, das auf die Reparatur und die Restauration von Mustangs spezialisiert ist.
Lorenz und Merkel schauen auf den Hof des "CMS Classic Mustang Shops", der aussieht, als entstamme er einem US-Film aus den frühen 70er-Jahren. Rund ein halbes Dutzend Mustangs der ersten Generationen stehen auf dem Asphalt. Die runden Scheinwerfer in den bulligen Frontpartien starren die Besucher an. Den Eingang zum Büro bewacht ein Traum aus Chrom und tiefschwarzem Lack. 300 PS, mehr als sechs Liter Hubraum. "Wenn ich mit diesem Wagen ein Wochenende durch die Gegend fahre, ist er anschließend verkauft", meint Lorenz.
Sein Vater Franz Lorenz hat ihm die Leidenschaft für die Fahrzeuge in die Wiege gelegt. Der Schiftunger leitete die Autowerkstatt der Kanadier auf dem Flughafengelände. Im vergangenen Jahr ereilte die Familie ein Schicksalsschlag: Ein Reisebus aus Bühl stürzte in Tirol eine Böschung hinab. Der Vater von Frank Lorenz starb bei dem Unglück.
In der Werkstatt des Vaters war Lorenz als Junge zum ersten Mal hinter dem Steuer eines Mustangs gesessen. Er war fasziniert. "Der Mustang-Sound ist unvergleichlich", sagt er. Und: "Das Design ist bis heute unerreicht." Und natürlich: "der Sound!"
Der Motor des blauen Mustangs, über dessen Innereien sich Lorenz gebeugt hat, brüllt allerdings noch verhalten. Unter dem wuchtigen Kühlergrill hängt ein kalifornisches Kennzeichen. Auch wenn Lorenz als Gesellschafter des Unternehmens nicht selbst in der Werkstatt an den Oldtimern schraubt, sitzen seine Handgriffe professionell.
1996 hatte er sich einen alten Mustang gekauft und damit seinen Kindheitstraum verwirklicht. Der Zustand war erbärmlich. "Ein restauriertes Fahrzeug hätte 30000 Euro gekostet. Das war mir zu teuer", erzählt Lorenz. In vielen Stunden richtete er den Oldtimer selbst her. Am Ende hatte er 48000 Euro investiert. Er war glücklich.
Als er im Jahr 2004 einen zweiten Mustang kaufte und sich auf die Suche nach Ersatzteilen machte, stieß er an Grenzen. Kein Händler konnte seine Wünsche erfüllen. Eine Geschäftsidee war geboren: ein "Online Shop für Ford Mustang Ersatzteile". Innerhalb von wenigen Monaten programmierte sein Freund Martin Merkel die Homepage. Im August 2005 startete der Handel.
Wenige Monate später hatten sich die beiden einen Stamm von mehreren hundert Kunden aufgebaut. Und die stellten immer öfter Fragen wie: "Repariert Ihr auch Autos?" oder "Kann ich bei Euch auch gleich einen kompletten Mustang kaufen?".
Inzwischen kann man das. 2006 eröffnete der "CMS Classic Mustang Shop" im Baden-Airpark. Das Geschäft brummt. Die Räume des Unternehmens sind fast schon wieder zu klein. Das Team ist mittlerweile auf zehn Mitarbeiter angewachsen. Die Fahrzeuge, auf die sich Lorenz und Merkel spezialisiert haben, hat Ford von 1964 bis 1973 gebaut. "Wir haben Kunden in ganz Deutschland, Österreich, Spanien oder auch Venezuela", erzählt Merkel.
Viele der Kunden sind Geschäftsleute, die es sich leisten können, ihr Fahrzeug mit dem Herzen und nicht mit dem Blick auf den Geldbeutel auszusuchen. Bis zu 75000 Euro legen die Oldtimer-Liebhaber für einen restaurierten Mustang hin. Dafür erfüllen Lorenz und Merkel auch individuelle Wünsche. Einer ihrer Kunden lässt sich gerade sein Coupé zu einem Cabriolet umbauen - mit Originalteilen versteht sich.
Pro Monat wechselt im Durchschnitt ein Mustang im Baden-Airpark den Besitzer. Bis zu einem Jahr arbeiten die Mechaniker an einem Fahrzeug, bis es als Oldtimer mit der so genanten H-Zulassung auf deutschen Straßen fahren darf.
Für Lorenz und Merkel ist der Mustang Leidenschaft geblieben. Am Wochenende ist ihr Hof ein Treffpunkt für Oldtimer-Fans. Die beiden planen seit längerem, einen Verein ins Leben zu rufen. Auch ein Internetforum für Fans ist angedacht. Doch der Shop lässt ihnen dafür gerade keine Zeit. Die Mustang-Szene in Deutschland sei groß und aktiv. Das Auto ist unter anderem deshalb so populär, weil es in mehr als 500 Fernseh- und Kinofilmen aufgetreten ist. Doch um dem Mustang zu verfallen, muss man ihn wie Lorenz auch im wahren Leben begegnen. Denn wie der 42-Jährige nicht müde wird zu betonen, geht es vor allem um eines: "den Sound!"
Die große Abenteuer Auto Ford Mustang Umbau-Aktion
Erleben Sie wie wir dem Kult-Wagen neues Leben einhauchen!
Es ist endlich wieder so weit: Nach Golf II, Land Rover Defender, Käfer Cabrio, Golf IV, Ente, Mini, Porsche 911 Targa und VW Bus T3 präsentiert "Abenteuer Auto" ein weiteres außergewöhnliches Umbauprojekt: Ein 40 Jahre altes Ford Mustang Cabriolet wird top restauriert. Vom Mustang der ersten Generation wurden in den Jahren 1967 und 1968 789.000 Exemplare gebaut, darunter 70.000 Cabrios. Und eines davon könnte bald restauriert in der Garage eines Zuschauers stehen ...
Das Ausgangsfahrzeug für unser Tuning ist ein 1968er Ford Mustang Convertible mit Achtzylinder-Motor und einem Hubraum von 289 cubic inches - umgerechnet etwa 4,7 Liter. Die 67er und 68er Mustangs sind nicht ohne Grund besonders beliebt: 1967 wurde der Kult-Schlitten leicht überarbeitet und weiß durch die längere Haube und das gewölbte Heck zu überzeugen.
Zwar ist der auch in unserem Wagen arbeitende 289er Motor das "kleinste" Aggregat, aber auch das legendärste. Als Cabrio bietet unser Mustang außerdem ein besonders Cruising-Feeling.
Zusammen mit unserem Umbaupartner "CMS Classic Mustang Shop" aus Rheinmünster wollen wir den Mustang veredeln. Das Ziel: Die komplette Restauration des Cabrios inklusive einiger technischer Verbesserungen und Individualisierungen. Besonders herausfordernd ist dabei die Vorgabe, die so genannte H-Zulassung nicht zu gefährden. Der Mustang soll also auch nach dem Umbau eine Zulassung als historisches Fahrzeug bekommen. Alles in allem steht uns damit ein aufregendes Tuning ins Haus - wir dürfen gespannt sein!
Das große Ford Mustang Abenteuer- ab 29. März bei Abenteuer Auto!
vom 24.04.08 bis zum 27.04.08 findet das Jim Clark Revival am Hockenheimring statt.Internetseite: www.jimclark-revival.comOffizieller Flyer 2008: http://www.jimclark-revival.com/fileadmin/data/2008/docs/JCR%20-%20Flyer%202008%20DE.pdf
US Car Treffen in Pforzheim Sonntag 18. Mai 2008Der US Car Stammtisch veranstaltet am 18.05.2008 in der Sportsbar Palm Beach ein US Car Treffen.weitere Infos unter: www.yellowstang.de
Die Retro Classics findet dieses Jahr in Stuttgart vom 14.03 - 16.03.2008 in der neuen Messe am Flugplatz statt.Unsere CMS Mustangs sind natürlich auch wieder vor Ort.